Deine Fragen: Unsere Antworten
(Fast) alles, was du schon immer über Social Media Marketing wissen wollen wolltest

In dieser Rubrik haben wir uns mit den häufigsten Fragen, Sorgen und Stolpersteinen unserer Kunden befasst – und versucht, ebendiese aus dem Weg zu räumen. Sollte dem bei deinem Anliegen nicht so sein, freuen wir uns auf einen Anruf oder eine E-Mail von dir.

Ist der Erfolg auf Social Media überhaupt messbar? Wie kann ich feststellen, ob mir meine Ausgaben im Bereich Social Media unter dem Strich einen Mehrwert generieren?

Gemessen an den individuell gesetzten Zielen sowie Maßnahmen zu deren Erreichung, lässt sich immer ein Erfolg bemessen. Eine nicht selten zu beobachtende Erwartungshaltung scheint die Folge eines Missverständnisses zu sein, nach dem zum Beispiel das Posting von gestern Abend zum Vertrieb eines neuen Produkts in einem einfach kausalen Zusammenhang zu XY mehr Kunden am nächsten Tag im Ladengeschäft führt, welche um eine Summe XY mehr konsumieren. Natürlich kann das der Fall sein, jedoch ist es keinesfalls so, dass sich das konkret vorhersagen ließe.

Im Marketing-Sprech werden die beobachtbaren Verhältnisse von Maßnahmen und Zielen und damit die Leistung von durchgeführten Aktivitäten als KPIs bezeichnet. Diese KPIs müssen den strategischen Zielen des Unternehmens angepasst sein. Es geht, anders als in der Werbung, auf Social Media sehr oft nicht um direkte Verkäufe, sondern um unterstützende Maßnahmen. Ziele können sein, das Unternehmen für potenzielle Mitarbeiter interessanter zu machen und über die Social-Kanäle zu rekrutieren. Dazu passende KPIs sind z. B. die Anzahl der Klicks auf das jeweilige Jobangebot oder die Anzahl eingegangener Bewerbungen und ob daran anschließend eine entsprechende Anzahl von Stellen besetzt werden konnten. Der große Vorteil des Social Media Marketings ist der enge Kontakt zur Community, die Begegnung und die Kommunikation an einem Ort, den Konsumenten mit Freizeit, Spaß oder Unterhaltung verbinden sowie die Möglichkeit, sich und und das eigene Business nahbar und transparent zu machen. Denn nicht zuletzt ist es für den individuellen Erfolg notwendig, dass potenziell Kunden Vertrauen aufbauen.

In einer digitalen Welt, in welcher Informationen frei zugänglich sind, ist es der große Mehrwert, selbst Informationen lenken, aber auch Input aufnehmen zu können.

 

Wir haben Zweifel, dass das mit Facebook und den ganzen sozialen Netzwerken in unserem Unternehmen funktioniert. Unsere ersten eigenen Versuche, dort aktiv zu werden, haben das bestätigt. Was macht das Kollektiv13 besser, damit wir auf Social Media erfolgreich sind?

Um diese Frage im Detail beantworten zu können, müsste für den individuellen Fall definiert werden, was Erfolg bedeutet. Der erdachte Zustand des Erfolgs muss daran anschließend operationalisierbar gemacht, also in Ziele sowie Maßnahmen zur Erreichung dies er Ziele unterteilt werden. Strategisch und taktisch können diese Maßnahmen noch in Form lang – und kurzfristiger Ziele unterschieden werden. Ist das geschehen, kann nach Feststellung eines Ist – Standes, der durchgeführten Maßnahme – zum Beispiel einer Werbekampagne auf Instagram – sowie einer neuerlichen Zäsur bestimmt werden, welche Ziele in welchen Maß erreicht wurden. Wir kennen die „Dos and Don’ts“ derartiger Projekte und scheitern nicht im ersten Schritt an der handwerklichen Umsetzung. Gegen eine intuitive Nutzung sowie ein unvoreingenommenes Auftreten auf sozialen Netzwerken ist nichts einzuwenden.

Am Ende handelt es sich, zumindest bei einer geschäftlichen Nutzung, allerdings um einen Teil der Unternehmenskommunikation, welche nie unstrukturiert vollzogen werden sollte.

 

Um wie viel Prozent kann ich meine Umsätze durch ein Engagement auf Social Media steigern?

„Wir garantieren eine Umsatzsteigerung von mindestens 1.000 %“ – würden hier wohl alle gerne lesen! Solange du dein Produkt oder deine Dienstleistung nicht ausschließlich online vertreibst und bspw. im Zuge einer Influencer-Kampagne mit Gutschein-Codes arbeitest, welche noch dazu eineindeutig sind und eines exklusiven Zugangs bedürfen, wird eine genaue Bezifferung des gesteigerten Umsatzes nur schwer möglich sein. Unter diesem Gesichtspunkt reiht sich Social Media Marketing unauffällig in den Reigen der verschiedenen Werbe- , Marketing- oder PR-Maßnahmen ein, die ein Unternehmen umsetzen kann. Wie du hingegen die Vorteile sozialer Netzwerke gegenüber konventionellen Kommunikationswegen nutzt, verraten wir dir in einem persönlichen Gespräch und an deinem konkreten Business orientiert. Natürlich dient Social Media Marketing keinem Selbstzweck, sondern muss aus unternehmerischer Sicht den Zielen zuträglich sein, gewinnorientiert arbeiten zu können, auf Dauer Marktanteile zu verbessern oder Umsätze zu erhöhen. Wir betrachten dabei ein Engagement auf Social Media als langfristige Investition, die allerdings einer steten Pflege bedarf und wandlungsfähig bleiben muss. 

 

Sollte ich meine Follower, Abonnenten und Fans duzen oder siezen? Ist es ratsam, Beiträge zu gendern? Und wenn ja, wie?

Um es mit Ludwig Wittgenstein zu sagen und damit etwas akademischen Wind durch die FAQ wehen zu lassen: „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ Soll heißen: Es gibt hier kein klares So oder So. Letztendlich betrifft zumindest die erste Frage eine strategische Ausrichtung deines Unternehmens bzw. daraus abgeleitete Guidelines für dein Social Media Marketing. So kann es z. B. vorkommen, dass Anwälte ihre Community im Bereich sozialer Medien duzen und dennoch nicht auf die Idee kämen, ihre Klienten beim ersten Treffen mit einem Fist Bump zu begrüßen.

Überwiegend geht es auf Social Media leger zu, was jedoch nicht dazu verleiten sollte, sich seiner Wortwahl nicht bewusst zu sein. Das führt wiederum zu Frage zwei, die sich allerdings ungleich schwerer beantworten lässt. Wenn sich Sprachwissenschaftler, Soziologen, Experten der Gender Studies und Psychologen nicht einig sind, welches die geeignetste Form einer geschlechtergerechten Sprache ist, wie sollten wir uns anmaßen, eine definitive Aussage dazu zu treffen? Generisches Maskulinum, Binnen-I, generisches Femininum, Neutralisierung oder vielleicht mit Sternchen – die Auswahl ist groß. Allein schon wer sich die Frage nach einer geschlechtergerechten Sprache stellt, wird aus unserer Sicht für sich selbst schon eine Art dieser Sprache gefunden haben. Die Umsetzung sollte daran anknüpfend zielgruppengerecht und gut konsumierbar sein.

 

Ich habe mich für die monatliche Pflege meiner Social-Media-Präsenzen durch das Kollektiv13 entschieden und möchte gern 20 der mit meiner Vollformat-Spiegelreflexkamera erstellten Fotos im RAW-Format oder ein 15-minütiges mit meiner GoPro 7 erstelltes Video in 4K zuarbeiten. Ist meine E-Mail schon angekommen?

Die Frage ist natürlich suggestiv gestellt, aber: Nein! Während in den 1990er Jahren (#wirwarendabei) noch ein paar hundert Megabyte genug Speicherkapazität boten um eine Festplatte zu verkörpern, übertrifft heute so manches Hobbyfilmer-Video diese Grenze schnell. Ein Versand per E-Mail ist dann nicht die erste Wahl der Mittel. Die Datenmengen steigen stetig und trotz wachsender Übertragungsraten sowie Speichermedien kann die Übermittlung von Content schnell zu Schwierigkeiten führen. Hinzu kommt der Aspekt des Datenschutzes, der spätestens seit dem Jahr 2018 mit dem unheilvoll konnotierten Akronym DSGVO verwachsen ist.

Wir nehmen den Schutz deiner Daten sehr ernst und werden dir abseits von Dropbox oder WhatsApp zuerst eine Variante für die Übertragung deiner Daten anbieten, welche über Server abgewickelt wird, die innerhalb der Europäischen Union beheimatet sind. WeTransfer, ein Filesharing-Dienst mit Sitz in Amsterdam bietet z. B. eine sehr praktikable Lösung für die Übertragung von Daten bis zu ein er Größe von 2 Gigabyte. Die maximale Größe für den Upload von Inhalten auf Facebook beträgt (Stand: November 2018) bspw. 4 Gigabyte pro Video und 100 Megabyte pro Foto.

 

Warum ist das von mir zugearbeitete Foto nach dem Posten auf Instagram an entscheidenden Stellen beschnitten und hat einen Gelbstich?

Geeignete, zum jeweiligen sozialen Netzwerk passende Bildformate und Kompositionen sowie der Einfluss des Lichts gehören zu den Basics unserer Beratungsleistung im Bereich der Fotografie für Social Media und natürlich lassen wir niemanden ins offene Messer laufen – insofern ist die Frage eher eine theoretische denn eine real häufig auftretende. Dennoch können wir aus Erfahrung nicht oft genug daran erinnern, dass – sofern nicht anders vereinbart – eine Eigenverantwortlichkeit bei der Zuarbeit von Inhalten gefragt ist. Wir mögen ansprechende Inhalte, können aber letztlich nur mit dem arbeiten, was uns an Inhalten vorliegt. Sofern wir selbst für Fotografien verantwortlich zeichnen, drehen wir solange am Rad, bis der Weißabgleich passt und springen im Dreieck, bis der Zuschnitt über alle Maßen zufriedenstellt. Eine professionelle Bildbearbeitung und handwerkliche Retusche beschert Josephine Leonhardt-Dietrich als Expertin im Bereich der Unternehmensfotografie ohnehin immer. Darüber hinausgehende Bedenken können wir nur analog zum Nichtschwimmer, der es auf die Badehose schiebt, mit der unterschiedlichen Kalibrierung der Displays verschiedener Endgeräte entkräften.